Bewegung im Schulalltag

Weil Bewegung das Lernen und die Entwicklung des Kindes in positiver Weise beeinflusst, möchten wir in alle Bereiche des Schullebens möglichst hohe Bewegungsanteile einfließen lassen.

Das Einbeziehen von Bewegung fördert das Kind als ganzen Menschen. Das bedeutet insbesondere: Positive Beeinflussung des Lernens, Freisetzen und Fördern von Kreativität, Abbau von Aggressionen, körperliches und seelisches Wohlbefinden. Die Herstellung eines Gleichgewichtes zwischen aktiven Bewegungsphasen und Phasen der Stille ist hierbei von entscheidender Bedeutung.

Neben der Einbeziehung von Bewegungsaspekten in die Unterrichtsaktivitäten des Schulalltags und in die Organisation des Schullebens außerhalb der täglichen Unterrichtsstunden, richten wir unser besonderes Augenmerk auf die Pause als Element der Erholung im Vormittag. Nach einer Evaluation der Pausensituation auf dem nicht sehr großen Schulhof (Befragung der Kinder und Auswertung in einer Pädagogischen Konferenz, 2002) entwickelte sich das Konzept der bewegungsfreudigen und konfliktarmen Hofpause. Zentrales Element dieses Konzeptes ist der Pausenschrank. Die Kinder können Spielgeräte für die Pause ausleihen. Die Ausleihdienste übernehmen die Klassen im Wechsel.

Durch die Umgestaltung unseres Schulhofes zum Naturschulhof konnten die Bewegungsangebote im Außengelände der Schule noch einmal verbessert werden. Die Böschung um den Schulhof, ein neues Wiesenstück sowie die Landschaft mit der Lehmhütte erhöhen die Spiel- und Bewegungsqualität.

Im Schuljahr 2007/2008 bewarb sich unsere Schule als GUT DRAUF-Schule und wurde im August 2008 zertifiziert.


Das Bewegungskonzept unserer Schule ist in einer Grafik veranschaulicht. Diese können Sie hier ansehen.

© 2004 GGS Oberforstbach